Elvira Bach

Die 1951 in Neuenhain im Taunus geborene deutsche Malerin und Bildhauerin Elvira Bach ist durch ihre farbenfrohen, sinnlichen und energischen Frauenbilder international bekannt geworden.

Von 1967 bis 1970 studierte Elvira Bach an der Staatlichen Glasfachschule in Hadamar. Zwei Jahre später zog sie nach Berlin und studierte dort zusammen mit den „Junge Wilde“ oder „Neue Wilde“ betitelten Malern Rainer Fetting und Salomé die Malerei an der Hochschule der Künste Berlin. Die Vereinnahmung durch diese Kunstbezeichnung wies sie aber später zurück. Ein Stipendium führte Elvira Bach als „Artist in Residence“ im Jahr 1981 in die Dominikanische Republik. Der dreimonatige Aufenthalt in der Karibik erwies sich künstlerisch als sehr inspirierend. Die erst 29-jährige Künstlerin Elvira Bach wurde im selben Jahr als jemals erste Frau zu der documenta 7 eingeladen, was ihren künstlerischen Durchbruch markiert. Es folgten zahlreiche Ausstellungen weltweit in Museen und Kunstvereinen.

Elvira Bachs nahezu neoexpressionistischen Frauenbildnisse, die ihrer eigenen Person sehr ähneln, spiegeln Themen des Lebens – ihres eigenen Lebens – wieder. Bachs Aufenthalte in Afrika sowie ihr Leben einer Ehefrau und Mutter sind stetiges Thema ihrer Werke.
Ende der 90er Jahre entwickelte sich Elvira Bach weiter und ging über zur plastischen Gestaltung. Es entstanden Glaskunst in Murano, Keramiken und Großskulpturen, die einen weiteren bedeutsamen Punkt ihres Schaffens markieren.

Die Künstlerin lebt und arbeitet bis heute in Berlin.

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Elvira Bach