Happy Dannenberg

Geboren 1963 in Wanne Eickel, Studium der Skulptur und Raumkonzepte in Dresden, lebt und arbeitet in Bremen.

Wie er es schon durch seinen Namen vermittelt, beschäftigt sich Dannenberg mit dem Glück und dessen Symbolik in der heutigen Konsumgesellschaft. Mit seinen Süßwaren-Skulpturen und Bildern ironisiert der Künstler den Konsumzwang und treibt ihn auf die Spitze. Ihm gelingt es, die Echtheit und Sinnlichkeit der einzelnen Leckereien darzustellen. Mal nutzt der Künstler die echten Süßigkeiten, um sie unerreichbar in Gießharz zu Bildobjekten werden zu lassen, stellt sie aber auch selbst her und bemalt sie entsprechend. Der visuelle Reiz, die glänzenden Formen und Farben, lassen den Betrachter die Süße und die Konsistenz schon fast spüren und schmecken.

Doch geht es nicht allein um den Geschmack – wenn man etwa von der Süße des Lebens spricht, hat diese auch eine Bedeutung in der Poesie und der Liebe. In seinen neueren Arbeiten bringt Dannenberg die Süße auch mit Motiven aus der Religion in einen Zusammenhang, wie ein Heiliger in Bonbonfarben symbolisiert. Gleichzeitig werden Süßigkeiten als Bild der Heilserwartung wie Reliquien in gläsernen Kästen präsentiert und in Fläschchen konserviert.

Unikate, Wandobjekte aus der Serie „My favorite things“

Bei den Editionen handelt es sich um Serien, die aus Unikaten bestehen. Diese Einzelstücke variieren in ihrer Gestaltung und werden von Dannenberg künstlerisch weiterentwickelt.
Die Maße der einzelnen Arbeiten verändern sich innerhalb der Serie nicht, jedoch können die unterschiedlichen Variationen unterschiedliche ästhetische Wirkungen erzeugen und sind daher gut zum Sammeln geeignet.

 

Happy Dannenberg